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aus Hellweger Anzeiger: Samstag, 18. Februar 2017

Vier Optionen für den neuen Kindergarten in der Mitte 

Verwaltung hat die Hausaufgaben gemacht – Ortstermin für die Politik

        Von Yvonne Schütze-Fürst

HOLZWICKEDE • Das letzte Wort hat natürlich die Politik, doch auch die ist sich momentan noch uneins, welches Grundstück sich für den Neubau einer Kindertagesstätte (Kita) eignet. Entscheidungshilfe sollen die konkretisierte Sitzungsvorlage für den Fachausschuss und ein Ortstermin liefern.

Die Zeit drängt, denn ein Kindergarten-Neubau wird in Holzwickede dringend gebraucht, um alle Kinder auch versorgen zu können. Nach dem Streit in der Sondersitzung des Planungs- und Bauausschusses (wir berichteten) und den fehlenden Angaben zu den einzelnen Grundstücken seitens der Verwaltung hat diese nun ihre Hausaufgaben gemacht und die Sitzungsvorlage konkretisiert. Ansehen werden sich die Ausschussmitglieder die Grundstücke nun auch mit eigenen Augen an Ort und Stelle – bei einer Begehung. Dieser stimmte der Ausschussvorsitzende Wilfried Brinkmann zu, nachdem die CDU sie eingefordert hatte.

Vier Standorte stehen nun zur Diskussion

Bolzplatz an der Rausinger Halle:
Die Idee, den Bolzplatz als Grundstück zu nutzen, stammt von den Grünen. Der Platz allein ist mit seinen 800 Quadratmetern allerdings zu klein. Er würde sich aber aus Sicht der Verwaltung „grundsätzlich eignen“. Platz neben dem Platz gibt es aber: 270 angrenzende Quadratmeter gehören der Gemeinde. Mit dem Eigentümer des daran angrenzenden Grundstücks, das rund 800 bis 1000 Quadratmeter zusätzlichen Platz bieten kann, wurden erste Gespräche geführt. Näheres will die Verwaltung in der Sitzung am kommenden Dienstag mitteilen, denn bis dahin möchte die Verwaltung konkrete Gespräche mit dem Eigentümer (der seine Mitwirkungsbereitschaft bekundet hat) geführt haben.

Emscherpark:
Dem Vorschlag der SPD zu einem Grundstück am südlichen Ende des Parkplatzes an der Kirchstraße (Edeka) widerspricht die Verwaltung. Liegt das Grundstück doch neben der im Integrierten Stadtentwicklungskonzept vorgeschlagenen Multisportanlage und der Idee, die ehemaligen Hofstelle „Haus Dudenroth“ wieder kenntlich zu machen. Die Verwaltung spricht von einem „Konflikt“ zum Erholungs- und Freizeitaspekt. Zudem orientiere sich „die hierfür notwendige Erschließung nicht an den verkehrlichen Anforderungen für eine Kita“. Förderschädlich sei eine Umplanung für die in diesem Bereich vorgesehenen Maßnahmen nicht: Der Fördergeber habe aber auf Nachfrage signalisiert, dass insbesondere die Aufgabe für eine 2017 eingereichte Fördermaßname (Multisportanlage) auf Unverständnis stoßen würde, weil Alternativstandorte für eine Kita vorhanden sind.
 
Unweit dieses von der SPD vorgeschlagenen Grundstücks liegt das Grundstück, das die CDU favorisiert – ein Grundstück auf dem Festplatz:
Dieses Grundstück musste noch einmal von der Verwaltung nachgemessen werden, da es Differenzen zwischen den von der CDU und der Verwaltung ermittelten Maßen gegeben hatte. Nun gibt die Verwaltung das Baufeld mit 1632 Quadratmetern an und erklärt in der Vorlage, dass das Baufeld damit über „eine für einen dreizügigen Kita-Standort ausreichende Fläche verfüge“ und über eine Zuwegung von der Hamburger Allee aus erschlossen werden könne. „Die für den Hol- und Bringverkehr notwendige Zufahrt kann in diesem Fall angrenzend an den Wohngebäuden als neue Erschließungsstraße genutzt werden“, heißt es weiter. Da dieses Grundstück auf dem von den Schützen genutzten Festplatz liegt, könnte das Probleme geben.

Der Standort Aachener Weg eignet sich aus Sicht der Verwaltung für den Bau eines Kindergartens. 1540 Quadratmeter stehen auf dem Parkplatz zur Verfügung. Wie die verkehrliche Situation aussieht, darüber macht die Verwaltung bislang noch keine Angaben, sondern verweist auf den Ortstermin.
 
Auch wenn der Fachausschuss am 21. Februar und der Gemeinderat am 2. März eine Entscheidung fällen sollten, ist mit einem Kita-Neubau und damit einer Entspannung der Betreuungssituation bis zum 1. August 2017 nicht zu rechnen. Dazu ist die Zeit viel zu knapp. Erst mit dem Start des Kindergartenjahres 2018 könnte der Neubau stehen und Kinder aufnehmen. Dann wird das aber auch Zeit, denn die Provisorien dürfen nicht für die Ewigkeit stehen bleiben.

Die Verwaltungsspitze und der Kreis Unna suchen seit über einem Jahr nach einem geeigneten Grundstück für einen Kindergarten-Neubau. Der Neubau soll nicht nur die bislang nicht versorgten Kinder aufnehmen, sondern auch für die beiden bislang eingerichteten Übergangsgruppen Platz haben. Übergangsgruppen sind die Awo-„Sonnenkäfer“, die in Containern untergebracht sind, und die Evangelische Gruppe „Sternschnuppe“ im Feuerwehrhaus Hengsen.

Langwierige Suche nach Grundstück

Der Planungs- und Bauausschuss tagt am Dienstag kommender Woche, 21. Februar. Die Sitzung beginnt um 15.30 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses. Nach der Begrüßung und der Bestellung eines Schriftführers steht als erster Tagesordnungspunkt der Ortstermin zur Standortsuche für eine Kita in der Gemeindemitte an.
Auch auf der Tagesordnung des Gemeinderates steht diese Entscheidung. Die Ratssitzung beginnt am Donnerstag, 2. März, um 17.30 Uhr im Forum des Schulzentrums an der Opherdicker Straße. Beide Sitzungen sind öffentlich.


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