CDU Ortsunion Holzwickede
CDU Ortsunion Holzwickede
Gemeindeverband Holzwickede
CDU Ortsunion Holzwickede
   HomeHome  KontaktKontakt  ImpressumAufnahmeantrag  ImpressumImpressum  SitemapSitemap
 

  Lokalpresse
                        2015“ border=Lokalpresse 2016
Lokalpresse 2015“ border=Lokalpresse 2015
Lokalpresse
                        2014“ border=Lokalpresse 2014
Lokalpresse
                        2013“ border=Lokalpresse 2013
Lokalpresse
                        2012Lokalpresse 2012
Lokalpresse
                        2011Lokalpresse 2011
Lokalpresse
                        2010Lokalpresse 2010
Lokalpresse
                        2009Lokalpresse 2009
Lokalpresse
                        2008Lokalpresse 2008
Lokalpresse
                        2007Lokalpresse 2007
Lokalpresse
                        2006Lokalpresse 2006
Lokalpresse
                        2005Lokalpresse 2005
Lokalpresse
                        2004Lokalpresse 2004
Lokalpresse
                        2003Lokalpresse 2003
Lokalpresse
                        2002Lokalpresse 2002
Lokalpresse
                        2001Lokalpresse 2001

CDU-Abgeordnete für Holzwickede im

Vereinigungen der CDU Holzwickede

Newsletter

aus Hellweger Anzeiger: Samstag, 18. Februar 2017

Nabu bleibt im Ausschuss außen vor

FDP-Antrag wird nach hitziger Diskussion mehrheitlich abgelehnt

        Von Christian Vormbrock

HOLZWICKEDE • Ein Holzwickeder Vertreter des Naturschutzbundes wird kein beratendes Mitglied des Umweltausschusses. Das beschloss der Haupt-, Finanz- und Personalausschuss am Donnerstagabend mehrheitlich. Dem voraus ging allerdings eine Diskussion der Fraktionen in bester Wahlkampfmanier.

Die FDP-Fraktion hatte wie berichtet den Antrag gestellt, einen Vertreter des Nabu zukünftig als beratendes Mitglied des Umweltausschusses in die hiesige Zuständigkeitsordnung aufzunehmen, um auf das Fachwissen der Nabu-Vertreter zurückgreifen zu können. Die Verwaltung hatte bereits im Vorfeld erklärt, dass sie der Auffassung sei, dass die Aufnahme des Nabu einen Verstoß gegen die Gleichbehandlung darstelle, da andere Umweltorganisationen außen vor gelassen würden.
 
Ähnlich argumentierten auch die beiden großen Fraktionen SPD und CDU. So erklärte Frank Markowski, dass man dies nicht für notwendig halte und man keinen Präzedenzfall schaffen wolle, schließlich könne sich jeder Bürger in den Ausschüssen auch ohne ein beratendes Mitglied zu sein einbringen. Dies betonte auch die SPD.
 
Antragssteller Jochen Hake reagierte enttäuscht von der Stellungnahme von SPD und CDU und wertete die Ablehnung als „Schlag ins Gesicht derjenigen, die in Holzwickede ehrenamtlich für den Natur- und Umweltschutz tätig sind“. Das wollten nun wieder SPD und CDU nicht gelten lassen. „Ich finde es nicht in Ordnung, dass es nun in diese Richtung geht. Denn es geht hier keineswegs um eine Diskussion über die ehrenamtliche Arbeit“, so Björn Ambrosius von der SPD entzürnt.

Friedhelm Klemp von den Grünen sprang Jochen Hake und der FDP beiseite und hob hervor, dass auch in anderen Ausschüssen ganz natürlich verschiedene Gruppen als beratenden Mitglieder dabei sind, etwa der Ortsverband für Sport oder der Ortsjugendring. „Und es ist schon ein deutlicher Unterschied, ob ich um das Rederecht bitten muss, weil ich Besucher eines Ausschusses bin oder ob ich ein Rederecht von vornherein habe“, warf Jochen Hake noch ein. Dies habe auch viel mit Wertschätzung zu tun.

Doch auch der Einwand des Nabu-Ortsgruppenleiters Jörn Raffel selbst, der verdeutlichte, dass der Nabu sich intensiv mit allen anderen Umweltorganisationen austausche, es also keine Ungleichbehandlung gebe, half schlussendlich nichts. Der Antrag auf Einbindung des Nabu in den Umweltausschuss wurde mit sieben Ja- zu neun Nein-Stimmen bei einer Enthaltung abgelehnt. Nach kurzer Absprache zwischen SPD und CDU über den Tisch hinweg wurde letztlich aber einstimmig beschlossen, dem Antrag der Verwaltung diesbezüglich zu folgen und dem Nabu zukünftig zumindest eine Einladung zum Ausschuss zukommen zu lassen.


Linie

Seite drucken